09.08.2012

Stadt Erfurt knickt ein – Doch kein Museums-Verbot für Nationale

Wie heute verlautbart wurde, war das angekündigte Museumsverbot für nationale Politiker in Erfurt doch nur eine Luftnummer. Die zuständige Kulturdezernentin Tamara Thierbach von der Linken ruderte heute im Gespräch mit der Thüringischen Landeszeitung zurück und betonte, daß ein Besuch der Erfurter Museumslandschaft durch Politiker der NPD jederzeit erwünscht sei.

Noch am Wochenende wurde bekanntgegeben, daß nationaldenkenden Menschen zukünftig ein Hausverbot in allen Museen der Stadt Erfurt erteilt werden soll. Der NPD-Landesverband Thüringen kündigte daraufhin einen „Nationalen Museumstag“ an, zu dem nationale und patriotische Politiker aus ganz Thüringen die Museumslandschaft der Landeshauptstadt erkunden sollten. Der Überfall auf das Erfurter Kunsthaus, der als Grund für das Hausverbot herhalten sollte, muß rechtsstaatlich aufgeklärt und die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Die NPD hat mit diesen Straftaten nichts zu tun und lehnt jede Form von Gewalt ab.

Der Thüringer NPD-Landesvorsitzende Patrick Wieschke erklärte heute in Eisenach:
„Wieder einmal hat sich herausgestellt, daß eine groß angekündigte Aktion gegen Rechts nichts als heiße Luft ist. Allen Beteiligten war im Vorfeld klar, daß ein Hausverbot gegen nationale Politiker keiner gerichtlichen Prüfung standhalten würde und ganz eindeutig gegen das Grundgesetz verstößt. Selbst Frau Thierbach mußte zugeben, daß der Vorschlag nicht ganz ernstzunehmen war und es sich um reine Symbolik handelte. Die Menschen in diesem Land werden aber solche Albernheiten, mit denen sich die gewählten Stadtvertreter zu beschäftigen haben, während anderswo Spielplätze vergammeln und Vereine um ihre Existenz bangen, ganz genau zur Kenntnis nehmen.“

Nach wie vor ist durch den NPD-Landesverband Thüringen ein „Nationaler Museumstag“ in Planung, an welchem u.a. das Museum für Thüringer Volkskunde und das Erfurter Stadtmuseum besucht werden sollen. Hierzu sollen auch bekannte nationale Historiker und Politiker eingeladen werden.

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