18.06.2012
85 Menschen nahmen am gestrigen Sonntag aus Anlaß des 59. Jahrestages des Volksaufstandes am 17. Juni 1953 in der ehemaligen DDR an einer Demonstration in Gera teil. Die Demonstration war zuallererst eine Warnung an die Menschen, dem wiedererstarkenden Kommunismus im Lande zu begegnen. „100 Millionen Tote durch kommunistische Gewaltherrschaften sind genug“, war daher der Tenor der Veranstaltung, die vom Geraer NPD-Stadtrat und stellvertretenden Landesvorsitzenden Gordon Richter initiiert worden war.
Er sprach auch als erstes vor dem Geraer Hauptbahnhof, dem Auftaktort der Veranstaltung. Hier sprach auch der Ronneburger Christian Bärthel, welcher die Repressionen von damals mit den heutigen gegen Oppositionelle verglich und dieses Unrecht geißelte. Nach ihm sprach ein Vertreter parteiunabhängiger Nationaler aus Gera, der sehr anschaulich und emotional klarmachte, warum es wichtig ist, an den 17. Juni zu erinnern und auch heute noch im Sinne der damaligen Intension auf die Straße zu gehen.
Der Demonstrationszug setzte sich aufgrund des Gedenkcharakters der Veranstaltung dann auch schweigend in Bewegung. Lediglich über Lautsprecherdurchsagen informierte Gordon Richter die Passanten und Schaulustigen über den Anlaß der Veranstaltung. Die Hauptkundgebung fand dann vor dem ehemaligen Stasigefängnis Geras, vor der heutigen Amthorpassage, statt. Hier versuchten perfiderweise Mitglieder und Funktionsträger der SED-Nachfolgepartei Die Linke die Veranstaltung zu stören, was ihnen glücklicherweise gründlich mißlungen ist.
Hier richtete zunächst ein weiterer Mitstreiter aus parteiunabhängigen Gruppen aus dem Vogtland das Wort an die Zuhörer. Er legte dar, was die nationale Opposition überhaupt will und daß es nicht im Entferntesten dem entspricht, was landläufig von den Medien und dem Blockflötenkartell der etablierten Parteien aus ihr gemacht werden soll.
Zuletzt sprach der NPD-Landesvorsitzende Patrick Wieschke. Er spannte den Bogen von damals zur heutigen Zeit. Damals schon seien die Menschen auf die Straße gegangen, weil ihre Arbeit und ihr Geld immer weniger Wert waren und viele Staatseinnahmen zudem kaum beim Volk ankamen. So ist es auch heute. „Was ist der Euro wert?“, fragte Wieschke und kritisierte die Umverteilung deutscher Steuergelder zugunsten von Pleitestaaten, der Europäischen Union und besonders der Zockerbanken. Immer wieder appellierte Wieschke in seiner Rede an die Menschen, es angesichts der heutigen politischen Situation im Land den mutigen Menschen von damals gleichzutun.
Um die Euro-Problematik wird es auch gehen, wenn am 7. Juli wieder Hunderte Nationale und Bürger Geras zum „Rock für Deutschland“ nach Gera kommen.
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